Review: THE REAL MCKENZIES – “Beer And Loathing”

Mit ihrem zehnten Studioalbum legen THE REAL MCKENZIES eine Scheibe vor, die Viele so eher nicht erwartet hätten.

Nachdem PAUL MCKENZIE nach der letzten Europatour eine komplett neue Mannschaft aufbauen mußte, konnten die bereits begonnenen Arbeiten an “Beer And Loathing” dann doch endlich weitergehen. Dabei raus kam ein Album, das die typischen Celtic Folk-Punk-Trademarks enthält, rockige und Metal Elemente aufweißt und eine kräftige, stimmige Produktion vorweisen kann.
Nach dem erstklassigen Drums&Pipes Auftakt “The Window’s Watch” geht es zunächst etwas ruhiger weiter mit “Overtoun Bridge” bevor es mit Songs wie “Big Foot Steps”, “Nary Do Gooder” oder dem Titeltrack “Beer And Loathing” steil nach vorn geht: Sie sind Folkpunk vom feinsten und reißen Einen sofort mit. Insgesamt kommt hier gute Stimmung auf, die ruhigen Zwischenstücke sind eher rar gesät und lediglich mit “Cock Up Your Beaver” ist eine Ballade vertreten, die aber durch ihre Dudelsackparts trotzdem sehr angenehm folkig und nicht zu schmalzig daher kommt.

Der Rest der Scheibe, ob nun “Death Of The Winnipeg Scene”, “36 Barrels” oder “Whose Child Is This” lädt definitiv zum tanzen, pogen und sogar stellenweise zum headbangen ein und ist jedem Fan der Band ans Herz zu legen. PAUL MCKENZIES Stimme kam auf anderen Alben zwar schon besser zur Geltung, das fällt hier allerdings nicht zu sehr ins Gewicht.

Fazit:
Mit “Beer And Loathing” kommt ein reinrassiges Celtic Folkpunk Album auf dem Markt, das ins Blut geht und jetzt schon Lust auf die nächste Tour der 1992 gegründeten Band macht.

Bewertung: 8 von 10 Punkten

1. A Widow’s Watch
2. Overtoun Bridge
3. Big Foot Steps
4. Beer and Loathing
5. Cock Up Your Beaver
6. Nary Do Gooder
7. Death of the Winnipeg Scene
8. 36 Barrels
9. Whose Child Is This
10. The Ballad of Cpl. Hornburg
11. The Cremation of Sam McGee
12. A Seafarer’s Return