Rewiew: FORMOSA – “Danger Zone”

Seit Freitag dem 13.03.2020 ist das Album Danger Zone von FORMOSA jetzt auf dem Markt. FORMOSA ist ein Trio bestehend aus Bass, Gitarre und Schlagzeug. Reduziert auf das wesentliche, schaffen es FORMOSA das Publikum mitzureißen. Nik Beer an der Gitarre, Nik Bird am Bass und Gesang und Paris Jay hinter seinem Schlagzeug sollte man live auf jeden Fall mal auf der Bühne sehen, doch auch auf ihren Alben transportieren sie das Gefühl vom Rock`n`Roll Lifestyle.

Das neueste Meisterwerk „Danger Zone“ ist definitiv eine Entwicklung zu den Vorgängern. Es ist rockig, drückt nach vorne und hält genau das, was es verspricht, eine Danger Zone. Beim Hören der Platte kommen die verschiedensten Gefühle und Eindrücke in einem hoch. So fühlt man zum einen den Rock`n`Roll der späten Siebziger und frühen Achziger Jahre, ohne Schnörkel, gerade heraus und voll auf die Zwölf. Zum anderen passen sie auch gut in das Soundbild der Glamrocker. Allerdings mit weniger Glam als Rock. Auch ohne Glitzer und Glam kann man verdammt gute Musik machen.

Mit „Dynamite“, dem ersten Song des Albums und gleichzeitig die zweite Singleauskopplung zeigen sie uns sofort wohin die Reise gehen soll. Immer gerade heraus und mit Druck nach vorne. Der Chorous ist eingängig und bleibt sofort im Kopf hängen. Formosa haben schon in der Vergangenheit bewiesen, dass sie durchaus Ohrwurpotential haben. Auch auf Danger Zone ist nicht nur ein Song zu finden, der sowohl von den Riffs her, als auch von Text her im Kopf verharrt, bis wir gezwungen sind den Sound dieser Band einfach nur zu lieben. Genau das passiert nämlich, wenn man sich dieser Platte weiter ergibt. Formosa schaffen es eine großartigen Spannungsbogen über die Lieder „Masquerade“ „Leader Of The Pack“ und „Night Of The Witch“ zu spannen. Dieser findet dann mit „Maniac Lover“ eine kurze Unterbrechung zum Verschnaufen. Hier finden wir eine wundervolle Ballade, die aber durchaus auch Power hat.  Lange währt diese Verschnaufpause jedoch nicht, und so geht es mit „Sold My Soul“ gleich wieder voran. Auch hier ist der Refrain sofort im Ohr und bleibt auch dort hängen. Danach folgt dann sogleich noch mehr heißgeliebter Rock´n´Roll. Mit „Rakija Fever“, „We Go Out Tonight“, „Starry Eyes“ und „Light It Up“ zeigen die drei Essener noch mal, wofür man das Album kaufen sollte.

Fazit:

Dieses Album ist für jeden, der den Rock´n´Roll liebt. Es macht Spaß, bleibt im Ohr und ist leider viel zu schnell zu Ende.

Tracklist

  1. Dynamite
  2. Masquerade
  3. Leader Of The Pack
  4. Night Of The Witch
  5. Manic Lover
  6. Sold My Soul
  7. Rakija Fever
  8. We Go Out Tonight
  9. Starry Eyes
  10. Light It Up

Bewertung: 8/10 Punkten ein wenig Luft nach oben ist noch

Formosa sind:

Nik Bird – Gesang/Bass
Nik Beer – Gitarre
Paris Jay – Schlagzeug