Gun Called Britney – Livestream

Mit den Worten „Wir sind GUN CALLED BRITNEY“ sollte dieser Dienstagabend im Drafthouse Hamburg beginnen. So viel vorweg, es sollte ein toller Abend werden, denn GUN CALLED BRITNEY hatten verdammt viel Lust mal wieder eine Bühne zu rocken.

Man durfte sich auf ein energiegeladenes Set mit viel Abwechslung freuen. Mit im Gepäck hatten GUN CALLED BRITNEY Coversongs, aber auch eigene Songs der neuen EP. Die Band hat ein gutes Gespür dafür, ihr Publikum  zu unterhalten. Um 20:15 Uhr betraten nun GUN CALLED BRITNEY die Bühne des Drafthouse Hamburg und begannen ihr Set mit „Rock´n´Roll Frankenstein“, bei diesem zeigte die Band sogleich, dass auch sie es sehr vermisst hat, live zu spielen. Mit Power und Spaß gings sofort hart zur Sache. Als zweiten Song lieferten sie mit „Gipsy“ dann auch schon den ersten Ohrwurm des Abends. Man konnte nicht mehr stillsitzen. Dieser Song ist zusammen mit drei weiteren Songs auch auf der neuen EP der Band zu hören. Hier beweisen GUN CALLED BRITNEY schon mal, dass sie ein fantastisches Gespür für gute, eingängige Melodien haben, denn „Gipsy“ bleibt absolut im Ohr.

Im Set an diesem Abend folgten neben Liedern wie „Stones Song“, „Fortunate Son“ oder „Fuck the Company“ auch die restlichen drei Songs der EP „Watch Your Tone“, „King Of The Road“ und „Leave A Light On“. Neben harten und schnellen Tönen, können GUN CALLED BRITNEY auch ruhig und gefühlvoll sein. Dieses beweisen sie live mit „Leave A Light On“. Stosh, der Sänger gibt, gerade in den Balladen, sehr viel von seiner Seele preis und lässt das gewisse Prickeln und die Gänsehaut entstehen. Doch nicht nur mit Balladen überrascht die Band, sondern auch mit einer ganz besonderen Gitarre. „Stoshfire“, so heißt die Gitarre, hinterlässt Eindruck, denn es sieht auf der Bühne aus, als wenn sie brennt. An diesem Abend durfte Chris dieses wunderbare Instrument während des Songs „Sharp Dressed Men“ spielen. Es ist faszinierend dabei zuzusehen, wie diese Gitarre brennt. Sie ist bisher auch ein Einzelstück. Wer also einmal eine „brennende“ Gitarre auf der Bühne sehen will, sollte sich auf jeden Fall zu einem der nächsten Konzerte der Band aufmachen, so denn es wieder Livekonzerte gibt.

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Zwischen den Songs gab es immer wieder Ansagen und Interaktionen der Bands mit dem Publikum im Stream. So wurde von einem Fan verlangt einen der Drumsticks von Roy, dem Schlagzeuger, rüber zu werfen. Dieser landete dann auch virtuell im Wohnzimmer der Fans. Trotz fehlendem Publikum haben es GUN CALLED BRITNEY geschafft, Stimmung aufkommen zu lassen. Jeder Abend geht einmal zu Ende und so sollte es nach 12 Songs an diesem Abend auch schon wieder Schluss sein, doch das Publikum verlangte noch nach Zugabe. GUN CALLED BRITNEY lieferten diese auch prompt und so beendeten sie den Abend mit „Jailhouse Rock“. Ein letztes Mal wurde gerockt und die Bretter der Bühne glühten noch einmal. Viel zu schnell ging dieser Dienstagabend zu Ende und hinterlässt bei allen Beteiligten die Sehnsucht nach mehr. In der Hoffnung, bald wieder live spielen zu können, verließen GUN CALLED BRITNEY die Bühne und verabschiedeten sich.