Interview: “Die Bühne ist unser persönliches Neverland” – ALIENARE im Interview

Im Rahmen ihrer aktuellen “Neverland”-Tour hatten wir die Gelegenheit bei typischem hamburger Schietwetter im improvisierten Backstage-Bulli ein paar Fragen an T-Green von ALIENARE loszuwerden. 

Es ist nass, kalt und ungemütlich an diesem Donnerstagabend, man freut sich bereits auf die warme Luft in der Location beim Konzert später. Vorher treffen wir T-Green in einem improvisierten Backstage aka ein Bulli. Auch Mr. X ist anwesend, überlässt T-Green aber das Feld.

Als Allererstes: Wie geht’s euch denn heute so?

T-Green: Nach einem sehr stressigen Tag technischer Art sind wir mittlerweile geerdet und gerade deshalb haben uns hierher zurückgezogen weil wir gesagt haben, wir brauchen eben irgendwie noch mal 5 Minuten, um zumindest irgendwie herunterzukommen bevor es losgeht. Aber grundsätzlich sind wir sind unglaublich geil drauf wegen eigener Tour –  total aufregend.

Da kommen wir direkt zur nächsten Frage, wie war denn die Tour bisher?

T-Green: Sehr spannend, weil wir tatsächlich nur in Städten gespielt haben, in denen wir als erstes Mal Headliner waren z.B. Zürich, Frankfurt, München und Eernegem. Wir waren vorher noch nie in diesen Städten als Headliner und entsprechend waren wir sehr, wie sagt man…? 

…aufgeregt?

T-Green: Ja und man wusste halt nicht, wie es wird. Aber es haben uns alle Städte positiv überrascht. Besonders Zürich tatsächlich war total toll aber man soll ja immer keine Stadt groß hervorheben. Auch Frankfurt war klasse, München war ne super Location.. also wir hatten einen super Auftakt.

München hatte tolles Licht *neidisches weinen*

T-Green: Ja in der Tat

Heimspiel Hamburg – wo du es gerade schon sagtest – was bedeutet das für Euch?

T-Green: Ist für mich immer was ganz Besonderes, weil ich weiß halt einfach:  im Publikum sind einfach noch’n paar Leute mehr, die man also auch so kennt. Also wenn ich nach München fahre, sind halt wenig Leute, die ich schon vor ALIENARE kannte, und hier ist es halt schon irgendwie Heimat, das Label is hier, der Verlag is hier: Ist halt alles irgendwie so’n bisschen –  ja aufregend.

und persönlicher…

T-Green: Persönlich auch, ja.

So dann kommen wir direkt zum neuen Album: Das Album beginnt mit “Departure” und endet mit “Arrival”. War das als Konzeptalbum gedacht oder war eher die Reise das Thema des Albums? Wie z.B. beim Vorgänger die Angst, nicht gut genug zu sein. War das als Thema oder richtig als Konzept gedacht?

T-Green: Es is nicht so, dass ich mich nach “Atelophobia” hingesetzt habe und mir gesagt habe, “So, jetzt schreibe ich wieder ein Konzeptalbum”. Es waren mehr so die ersten 2, 3 Songs, die sind schon kurz nach der “Atelophobia” Produktion entstanden. Ich hab schon gemerkt: es geht nach dem düster orientierten “Atelophobia” mehr in eine positivere Richtung. In diese Richtung eben: “Hey, gibt einen Ort, wo du glücklich bist?” und “mach was aus deinem Leben”. Und da hat sich dieses Konzept irgendwie von selbst entwickelt. Es ist definitiv ein Konzeptalbum und mit “Departure” und “Arrival” sind 2 Songs auch relativ nah beieinander entstanden und haben sozusagen den Bogen gespannt um die Reise nach Neverland am Ende.

Die Songs werden zum Ende hin immer fröhlicher – irgendwie unbeschwerter – um auf ein Konzept zurückzukommen – war das so geplant, dass man während der Reise immer mehr “Ballast” abwirft?

T-Green: Schon ja, obwohl „Something Like This“ ja auch so ein bisschen den Faktor drin hat: “Hey, also auch wenn du im “Paradies” bist, könnte auch immer noch wieder was zerbrechen.” Da ist nochmal so ein ein kleiner Schlenker mit drin. Aber ja, im Grunde ist das tatsächlich so gedacht und es zählt ja auch als Story. Es geht los mit der Reise, dann gehst du unter unbekanntem Himmel hindurch, musst aber die Welt davon “waschen” um eben am Ende in dein Neverland zu reisen. Für uns ist das halt eben die Bühne.

Und mit “The Deepest of all Blacks” gibt es einen Song, der eben für die Fans der schwarzen Szene geschrieben ist, wo ich es immer wieder großartig finde, wenn Menschen auf mich zukommen “Hey wenn ich auf einem Konzert von euch oder bei selbstverständlich anderen Bands bin, bin ich glücklich” und da setzt dieser Song ja an, das hast du schon sehr gut gedeutet *alle lachen*

Der Song „Neon“ zeigt deutlich, wieviel Clubhit-Potential, wieviel Power ihr in eure Musik einbaut. Was erwartet uns in Zukunft? Noch mehr solcher Songs die die Freude an der Musik deutlich spürbar macht?

T-Green: Das hoffe ich doch! Also es ist natürlich jetzt schwer – gerade nachdem das Album veröffentlicht wurde – Prognosen zu machen, wie das nächste wird. Unabhängig davon, dass ich mich natürlich wieder mit neuen Songs befasse, das ist so’n regelmäßiger Prozess irgendwie, aber klar, ich denke doch, dass wir da in die Richtung auch wieder den ein oder anderen Song machen. Aber es is jetzt nicht so, dass ich mich hinsetze und sage: Och joa, da mal Clubnummer produzieren. Also das kommt dann von ganz allein, so’n Song entsteht bei mir nicht nach dem Muster “so jetzt mach ich mal nen Clubhit, jetzt mach ich mal ne Ballade” sondern er entsteht einfach und am Ende klingt er eben so, wie er klingt.

Bei dem song mit Anna Lux: wie kam es dazu, dass ihr den Song zusammen gemacht habt?

T-Green: Es gibt zwischen Anna Lux und mir eine sehr enge Freundschaft, jetzt schon seit mehreren Jahren. Wir sind ja fast zusammen auf Tour gegangen, auch das ist ja jetzt auf nächstes Jahr verlegt sozusagen. Und haben sehr viel musikalische zusammengearbeitet in den letzten Monaten und da lag das einfach auf der Hand, dass wir bei einem Song auf “Neverland” eben auch zusammenarbeiten. Da hab ich sie dann eingeladen, sie hat am Song auch mitgeschrieben und so ist es dann eben zu diesem, für mich wirklich tiefgründigen Stück gekommen, wo ich auch finde, dass die Stimme den Song total ergänzt

Definitiv, das hört sich ziemlich gut an. Wie kam es dann zu der Entscheidung ein Box-Set draus zu machen und welche Reaktionenen habt ihr darauf erhalten? Die Brotbox.. *lachen*

T-Green: Erstmal war es schon so, dass wir bei “Atelephobia” viele Feedbacks erhalten haben “Warum gab’s denn keine Box?” und zum anderen finds ich’s einfach.. es ist auch irgendwie ein Dankeschön für die Leute, die eben das Album kaufen. Dass man denen noch sagt, es gibt noch mehr dazu. So hier, wenn ihr das Album kauft, bekommt ihr nicht nur ‘das Album’, sondern eben noch die Fahne oder eben die Bonus-CD, die es nur in diesem Box-Set gibt. Wer es kauft, hat es und wer es nicht gekauft hat, hat eben Pech gehabt. Das ist natürlich der eine Grund. und dann haben wir aber auch gesagt ‘Hey, einfach nur so ne Papier- oder Metallbox oder so.. huuh, kann jeder. Und außerdem die stellt man sich hin, ja gut, das kann man mit ner Brotdose natürlich auch machen aber die hat natürlich gleichzeitig ne andere Verwendungsmöglichkeit und ist grundsätzlich bisschen nachhaltiger.

Dann sind wir bei den etwas allgemeineren Fragen: wie seid ihr auf den Bandnamen ALIENARE eigentlich gekommen und grün wegen des Alien oder ist das sowas wie ‘ne Lieblingsfarbe *Tim lacht im Hintergrund*

T-Green: Es hat tatsächlich nichts, aber auch wirklich gar nichts mit Aliens zu tun! Also zumindest nicht in der Grundbedeutung. Erstmal hat grün 2 Bedeutungen sagt man ja, einmal Hoffnung und einmal aber auch Gift. Deshalb fand ich das grüne im schwarzen ganz interessant und weil es genau das wiederspiegelt, wo auch meine Songtexte irgendwie hingehen. Die sind einmal bisschen düster, bisschen gothic, sind aber auch mal eben etwas poppiger, fröhlicher, lebensbejahend und deshalb eben beides: sowohl Hoffnung als auch das Gift. Giftiges jetzt in Anführungsstrichen, weil ich das halt für mich zu zu deuten vermag.

jaja “das Böse” 

T-Green: Genau, ist beides irgendwie in den Songs und deshalb grün und ALIENARE kommt eigentlich tatsächlich aus dem italienischen und heißt übersetzt sowas wie ‘entfremden’ und ich fand damals, als ich mit dem Projekt begonnen habe – damals noch als Soloprojekt – und die ersten Songs geschrieben hatte und sehr sehr lange nach einem passenden Namen gesucht hab, fand ich dieses “alienare” von der Bedeutung sinnvoll und da ich englisch singe, habe ich das halt verenglischt daraus wurde dann ALIENARE.

Also hat es nichts mit Aliens zu tun?

T-Green: Im Grunde nicht, nee. Auch wenn es natürlich mit dem grün und mit dem Namen nicht verkehrt ist. Ich finde diese Assoziationen auch nicht verkehrt aber es ist tatsächlich nicht der Grund, woher der Name rührt oder die Farbe.

Ihr steht als Band auf einem ziemlich interessanten Level, nämlich kurz vor dem Durchbruch breiter gefächert bekannt zu werden. Wie fühlt sich das so an in so einer Phase zu sein? Also noch nicht so ganz aber kurz davor quasi?

T-Green: Es ist aufregend. Ich glaub das trifft’s, der Charterfolg hat uns natürlich jetzt echt getroffen,   also positiv. Da waren wir überaus überrascht und ja – geschockt in positiver Weise. Also das hat uns weggehauen, das is ja schon in gewisser Weise ein Durchbruch. Wer schafft das schon? Da sind wir den Fans unglaublich dankbar und jetzt mit dem Amphi und Black Castle Festival stehen ja wirklich ein paar Hausnummern an im nächsten Jahr, also für mich. Was heißt Durchbruch, ich bin einfach überaus glücklich mit den Menschen, die vor unseren Bühnen stehen und vor allem –  egal wo wir jetzt in Deutschland Auftritte machen – es kommen Menschen, mal mehr mal weniger. Das hängt natürlich mit verschiedenen Faktoren zusammen aber ich find das Level, was hier jetzt erreicht haben schon irgendwie unglaublich toll. Das ist schon ein schönes gefühl und alles was jetzt noch obendrauf kommt, das würde mich noch umso glücklicher machen. Aber ich bin da für alles offen.Ich seh jetzt das wort Durchbruch schwierig zu umschreiben oder zu definieren, ja einzuordnen aber ich bin sehr glücklich an dem Punkt wo ich jetzt bin. Aber ich bin natürlich für jeden Schritt nach vorne offen und hoffe vor allen Dingen, dass uns die Leute treu bleiben.

Ja, das sieht man auch so ein bisschen in der Entwicklung. Also wir als Magazin beobachten euch ja schon seit gut 3 Jahren und es ist immer wieder erstaunlich, was da alles rauskommt mittlerweile. Habt ihr euch das damals so vorgestellt, dass das in 3 Jahren bzw in so kurzer Zeit soviel wird oder war das eher überraschend?

T-Green: Also es wäre jetzt falsch nein zu sagen glaub ich, weil ich hätte es nicht gemacht, wenn ich diesen Wunsch nicht gehabt hätte. Damals haben wir ja die Eisfabrik-Tour mitgemacht, irgendwie auch mit dem Faktor ‘wenn das jetzt gut läuft dann machen wir weiter, dann ist das ein Projekt was potential hat. Und wenns nicht so klappt, dann lassen wir das’ aber es war super, wir sind gut angekommen, haben Fans gewonnen und haben dann gesagt ‘So, dann machen wir weiter’. Natürlich hängt da auch immer bisschen Glück mit dran, dass du bei Blutengel Support machen darfst, hier spielen darfst, da spielen darfst. Das sind viele glückliche Zufälle, die sich ergeben haben und die uns das ermöglicht haben. Aber man kann sowas nicht planen , sagen wirs mal so.

3 Jahre sind schon ein kurzer Zeitraum eigentlich 

T-Green: Genau, ich bin mit dem Zeitraum und dem was wir geschafft haben sehr glücklich. Was natürlich an dieser Stelle auch wieder den Fans zu verdanken ist, die uns besuchen und zu den Shows kommen auch wenn wir nur Support sind. 

Ja, eine sehr treue Fanbase

T-Green: Ja, das ist großartig!

Ist ja so ähnlich wie bei – *räusper* böser Vergleich – bei Rroyce mit einer sehr treuen Fanbase eigentlich

T-Green: Böse finde ich es nicht, denn wir haben ja auch glaube ich ne gute Schnittmenge, was die Fanbase angeht

Ich fands witzig bei Rroyce, mal so ne kleine Anekdote am Rande, weil auf der Welle:Erdball-Tour gab es Leute mit Shirts “Ich bin nur wegen Rroyce hier”. Kaum waren die durch –  zack weg waren sie.

T-Green: Ja, echt witzig, solche Leute hatten wir tatsächlich auch schon. Sogar bei der Blutengel-Tour sind Leute für uns gekommen. Das geht direkt ins Herz.

Was war denn euer interessantestes Erlebnis auf bzw. abseits der Bühne

T-Green: Interessant sagst du?

Jo, also gab es Momente, die ihr bis heute nicht vergessen habt aus irgendwelchen Gründen, sei es jetzt positiv oder negativ

T-Green: Ja da gibt’s so einige. Also was ich auf jeden Fall unvergesslich finde: einmal letztes Jahr, so lange ist noch gar nicht her, das war im Mai in der ‘großen Freiheit’ hier in Hamburg. Zum einem Hamburg und dann eben noch die ‘große Freiheit’. 1400 Leute, ausverkauft und ich hab dann aus ‘move’ nämlich ‘moin’ gemacht *allgemeines lachen*. Hab dann einfach das Publikum “moin” sagen lassen und die leute sind so abgegangen, das war mega fett und hat sich überhaupt nicht wie ne Supportshow angefühlt, obwohl das bei Blutengel grundsätzlich nicht der Fall war. Ein ähnliches Erlebnis war auch in Dortmund auf der Blutengel-Tour, wo ich ‘colour of my soul’ gespielt habe und das Publikum bat, die arme zu heben und mitzuschwenken und das wirklich von der ersten bis zur letzten Reihe jeder gemacht hat . Das hat mich einfach emotional ganz schön umgehauen in dem Moment und du siehst einfach tausend Leute die mitmachen und solche Momente vergisst man nicht. Aber genauso auch jetzt schon die 4 Konzerte der eigenen Tour, die gehen irgendwie total ins Herz weil du weißt, einfach jeder steht und ist für dich da. Und ob das nun 50, 100 oder 300 sind, das ist in dem Moment völlig egal weil es sind einfach Menschen, die für meine musik zu diesem Ort gekommen sind. Was Schöneres kann ich mir auch nicht vorstellen. Aber Moment, ich wollte mal kurz noch auf ‘interessant’ eingehen bevor ich was vergesse und das  noch einbringen könnte

*Es folgt eine kleine Anekdote über Unfälle, die anderen Bands mit sehr aktiven Sängern auf der Bühne passiert sind*

T-Green: Ich muss dazu sagen, ich bin da so glücklich, dass mir sowas bisher noch nicht passiert (anm. d. Redaktion: von der Bühne gefallen) ist, obwohl ich mich ja sehr viel bewege. Auf den  Bühnen bin ich bis jetzt noch nicht gestolpert, hingefallen oder runtergefallen. Also da hab ich echt Glück gehabt, toi toi toi *lacht* *sucht etwas zum drauf klopfen* Is jetzt kein Holz, aber hoffentlich bleibt das so . Ich weiß nur in Nürnberg bei der Tour mit Stoneman war das, beim letzten song da ist dem Timo das Notebook und das Keyboard umgefallen… 

oh!

T-Green: …und zwar so, dass der Stecker ausm Keyboard gezogen wurde und danach irgendwie alles zusammen brach und der Song dann sehr abrupt endete. Das war auch ein sehr dolles Erlebnis.Ich bin dann auf die Bühne “Naja, so hab ich auch noch kein Konzert beendet..danke und tschüß” *beide lachen* 

auch nicht schlecht..

T-Green: Also sowas is dann auch immer sehr lustig , passiert zum Glück nicht jedes Mal, aber ja das war auch sehr schön

Ja nicht so wie der Project-Pitchfork- Effekt: immer wenn die aufm Amphi spielen, dann geht irgendwas kaputt, jedesmal..

T-Green: Da haben wir bis jetzt Glück gehabt. Was auch immer emotional ist, sind natürlich so Tourabschlüsse. Wenn ich an den mit Eisfabrik und Rroyce zusammen zurückdenke in erfurt, wo wir dann alle zusammen bei Eisfabrik mit weißen Anzügen und Bart verkleidet auf die bühne kamen oder jetzt bei Blutengel  – da hab ich mich als blutengel also mit flügeln und so verkleidet – und dann einfach nochmal sich gegenseitig so ein bisschen zu veralbern und uns zu bedanken, sowas vergisst man auch nicht 

Wo wir grad beim Amphi waren: habt ihr euch fürs Amphi was Spezielles überlegt? Ihr habt ja wahrscheinlich nicht den längsten Slot aber gibt es trotzdem irgendwie was Spezielles?

T-Green: also wir sind über die Länge tatsächlich positiv überrascht

45 Minuten glaub ich ?

T-Green: Ich weiß es grad ehrlich gesagt nicht, es war auf jeden Fall ok fürs erste Mal und ja,  da überlegen wir uns einiges!

das klingt gut

T-Green: Ich sag mal so: es wird sich lohnen. Also klar, es ist für uns mega – mega Auftritt – mega Event – da freuen wir uns so unglaublich drauf und entsprechend wollen wir das es ne schöne Show wird

Ich hab ja bei dem Lineup eh schon Schnappatmung gekriegt mal ganz davon abgesehen

T-Green: Ja das haben mir auch schon viele gesagt. So ist die Hoffnung, dass nichts parallel spielt und die habe ich natürlich auch. Gerade wenn so viele Bands so gut ankommen. Also da hoffen wir natürlich, dass es viele dann vor unsere Bühne zieht, wo auch immer wir spielen werden

Mit wem würdet ihr denn gern mal zusammen touren? Irgendwelche großen Idole, großen Wünsche oder wo ihr sagt: das wärs doch mal!

T-Green: Puuuuuh,wenn ich jetzt Depeche Mode sage, isses doch langweilig ne?

das will doch jeder!

T-Green: Ja eben, is ja langweilig, sach ich ja. Aber es is halt schon so. Von den Stadien her wäre das schon schön aber ich bin da offen. Also ich würde auch ne andere Musikrichtung oder so mitmachen, wenns passt und wenn die leute bock drauf haben, das mal auszuprobieren…

Meinst du so wie Aesthetic Perfection bei Lindemann?

T-Green: Zum Beispiel. Also ich find das cool! Klar, du kannst nicht immer die Leute überzeugen, das muss dir bewusst sein wenn du support bist. Aber ich finde das als Zuschauer auch nicht schlecht,  wenn so bisschen Variation drin ist.

Tokio Hotel! Die würde ich supporten wollen! *allgemeines Lachen*

das wäre witzig

T-Green: Ich dachte früher immer “Ah, ich bin Junge, ich muss Tokio Hotel hassen und alle Mädchen finden die cool”. Jetzt hab ich mich mal ein bisschen mehr damit befasst und ich find sie eigentlich ganz geil und auch die neuen Songs. Das is ja sehr sehr elektronisch. Auch das würde passen, da hätte ich z.B. Lust drauf. Ich find die cool und gerade die neuen sachen sind total geil, ich hab die auch gefeiert aufm Konzert, auf deren Tour letztens. Gut,  jetzt vom Haarstyle passt es vllt sowieso aber vom musikalischen finde ich das gar nicht so weit weg

Jo, dann sind wir auch schon fast am Ende. Was habt ihr so für weitere Pläne für die Zukunft? Kann man da schon was verraten?

T-Green: Wir gehen mit Faderhead auf Tour, dann spielen wir aufm Amphi, dann spielen wir aufm Black Castle und dann gehen wir mit Anna Lux auf tour. Und mit Schwarzschild und Alphamay im September 2020. Damit ist unser Plan nächstes Jahr schon ganz gut gefüllt eigentlich

Und nebenbei Album schreiben?

T-Green: Nebenbei am Album schreiben. Es wird nächstes Jahr kein neues Album geben, das steht fest. Aber es wird andere Sachen geben aber da kann ich jetzt noch nix zu sagen

Famous last words, was möchtest du den Fans noch mit auf den Weg geben?

T-Green: Das, was ich im Moment auch gerne auf der Bühne sage: Und zwar, dass ich unglaublich dankbar bin. Für jeden, der sich für unsere Konzerte auf den Weg macht. Ob nun als Vorband oder – natürlich jetzt fürs uns was Besonderes – auf der Headliner Tour und ich unglaublich dankbar bin für jeden, der das Album gekauft hat und der uns so unterstützt wie er uns unterstützt und ich sehr hoffe, in vielen weiteren Jahren den Geschmack so treffen können. Und herzlichen Dank an dich und euch für die Unterstützung!

Immer gerne.

T-Green: danke dir!

Cynthia Theisinger

#metalyoshi :P Du kannst frei sein - nur für dich - lass alles los du brauchst es nicht. Ich höre: Da blicke selbst ich nicht mehr durch Oo - von Melo-Death über Metalcore über Punk bis hin zu EBM und übelstem Industrial (hauptsache es scheppert ordentlich^^) eigentlich alles...