Review: NINETYFOUR X – Empty Sky

NINETYFOUR X kommen aus dem Herzen des Ruhrpotts, aus Essen. Mit dem Wechsel zum 7hard Rocklabel Anfang des Jahres schlagen sie einen neuen Weg ein und wollen sogleich richtig durchstarten mit ihrem Album „Empty Sky“.

 Alternitiv Rock/ Metal der 90er Jahre lebt mit NINETYFOUR X neu auf. Es ist ein absolut gelungenes Erstlingswerk der Essener. Mit Alternative Rock/ Metal kann man Grundsätzlich nicht viel falsch machen und so kommen NINETYFOUR X mit wummernden Bässen, guten Melodien und viel Leidenschaft durch unsere Boxen gedröhnt. Es sind glasklar die Einflüsse der rotzigen Jetzt-Erst-Recht 90er Jahre Generation zu erkennen. Das Album ist extrem wandlungsfähig und passt sich der eigenen Stimmung an. So ist es mal mehr die Melancholie, die hervorsticht und mal mehr einfach nur der laute Rock, in den man einfach nur hineinkriechen will, um sich darin zu verlieren. Man hört oft deutlich die Basslinien heraus, diese geben dem ganzen neben den teilweise filigranen, teilweise opulenten Gitarrenklängen das gewisse Etwas. Teilweise will man den angestauten Frust zusammen mit dem Sänger hinausschreien und andererseits, wenn wieder die Melancholie überwiegt will man den Sänger einfach nur trösten. „Empty Sky“ fühlt sich an, als wäre das gesamte Album an einem Stück eingespielt worden, quasi wie aus einem Guss und so ist es auch kein Wunder, dass es gefühlt viel zu kurz ist. Damit lädt „Empty Sky“ dazu ein, sofort wieder von vorne zu beginnen und sich der Musik erneut zu ergeben. Mit diesem Album können NINTYFOUR X mit den großen Namen der Szene absolut mithalten. So hat man während des Hörens das Gefühl mitten in einem 90er Revival von den frühen KORN über SYSTEM OF A DOWN bis hin zu DISTURBED zu stehen.

Fazit
Dieses Album ist für jede Lebenslage zu gebrauchen, es ist ein wundervolles Hörerlebnis und macht Spaß sich wieder eingehender mit der Rock/ Metal Szene der 90 er Jahre zu beschäftigen, gerne mehr davon! Auf jeden Fall heißt es Ninetyfour X weiter im Auge zu behalten, denn da wächst etwas Großes mitten im Herzen der Republik.

Bewertung: 8/10

Tracklist:

  1. Empty Sky
  2. Clarisse
  3. Rain
  4. Where Are You Now
  5. Eve
  6. Change
  7. Queen Of The Night
  8. Throw Hearts
  9. So Close
  10. Interstellar
  11. Wide
  12. The End

Ninetyfour X sind:

Marc Roman (Vocals)
Christian Maraun (Bass)
Paul Schmoranzer (Gitarre)
Bene Kreutz (Drums)