Hamburg Strandkorb Open Air: MONO INC. & STORM SEEKER 10.07.2021

Täglich grüßt in Hamburg die Murmelmöwe, nachdem wir letztes Jahr die letzten Konzerte vor dem zweiten Lockdown auf dem Cruise Inn begleiten durften, geht es nun 2021 auf gleicher Fläche weiter. Leider hat sich die Situation im Bezug auf Livekonzerte seit dem nur wenig geändert, aber es gibt mit dem Strandkorb Open Air nun einen weiteren Funken der Hoffnung in diesen Tagen. Das Konzept aus Mönchengladbach wurde nun auf weitere Städte ausgeweitet und bietet den Fans eine sehr sichere Umgebung für die Teilnahme an Konzerten. Jeder Besucher kann hier in seinem eigenen Strandkorb die Show genießen, Getränkelieferservice inklusive und eine wachsame Security achtet immer auf die Einhaltung der Besucherregeln.

Den Beginn machen heute wieder STORM SEEKER, die Band hatte bereits die Ehre im letzten August das Mono Inc.-Konzert zu eröffnen und gibt hier zu Beginn wieder alles. Mit „Sail With Us“ , „Shoot The Ship“, „Side By Side“ können die Düsseldorfer wieder ein wenig Piraten-Folk unter das Publikum bringen, was tatsächlich bei der Location am Hafen interessant ist. 

Erfreulich ist heute sicherlich auch die deutlich größere Menge an Fans in den Strandkörben, als MONO INC. nun mit „The Last Crusade“ das Konzert anstimmt und viel mehr benötigen die ausgehungerten Anwesenden (Fans/Musiker) eigentlich auch nicht, um in Fahrt zu kommen. Ein mittlerweile bärtiger Martin Engler führt direkt hochmotiviert weiter durch das Programm mit „Funeral Song“ , „Symphony of Pain“ und „Gothic Queen“. Nun gibt es auch in den Strandkörben kein Halten mehr und fast jeder Fan steht in seinem abgesteckten Bereich und immerhin kann man dort nun ausreichend tanzen. Nun geht es weiter mit dem aktuelleren Material und zwar „The Book Of Fire“ und „Right for the Devil“ letzterer mit STORM SEEKER zusammen.  Hymnisch wird es nun mit „Boatsman“, darauf folgen mit „The Banks of Eden“ und „Arabia“ zwei recht normale Songs aus der Historie.

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Dann blickt Martin auf das kommende Jahr zurück und benennt die Gründe der relativ geringen Aktivität von MONO INC. inklusiver einer kleinen recht emotionalen Ansage/Einlage. Dies ist dann auch der Einstand in „When The Raven Dies Tonight“ und einem Duett mit  Katha zu der Akustikversion von „An klaren Tagen“, großes Kino.

Nun folgt noch ein Drum-Intermezzo, um den Übergang in den letzten Teil des Abends einzuleiten, hierbei gibt es in den Rängen auch kein Halten mehr und es entwickeln sich bei „Get Some Sleep“, „Voices Of Doom“, „After The War“ oder „Welcome To Hell“ bereits heimliche Strandkorb-Pogos und so lässt es sich Martin nicht nehmen, in die ersten Reihen zu den Fans zu laufen. Leider wurde er von den Ordnern sofort wieder zurück auf die Bühne geschickt, Hygieneschutz geht vor Fankuscheln. 

Den passenden Abschluss findet das Konzert nun erst mit dem wahrlich passenden „Kein Weg zu weit“ und dann als Finale mit dem Szene-Hit „Children Of The Dark“. 

Hoffnung und Zugehörigkeit ist nach dem letztem Klang dann auch die letzte Botschaft der Band, deutlich bedankt man sich bei allen Fans, die heute erschienen sind, um allen aus dem Kulturbetrieb wieder eine Hoffnung zu geben.

 

 

Setlist MONO INC.:

The Last Crusade

Funeral Song

Symphony of Pain

Gothic Queen

The Book Of Fire

Right for the Devil

Boatman

The Banks of Eden

Arabia

When the Raven Dies Tonight

An klaren Tagen

Das Boot/Drum Solo

Get some sleep

After the War (Gary Moore cover)

Welcome to Hell

Voices of Doom

Kein Weg zu weit

Children of the Dark