Fit for Festivals – Teil 7: 10 Dinge, die auf einem Festival nicht fehlen dürfen.

Der Festivalsommer steht vor der Tür – damit du ihn möglichst stressfrei erleben kannst, ist eine vernünftige Planung oft unerlässlich.

In unserem siebten Teil der “Fit for Festivals” Guides hat Lara eine Liste von zehn Dingen erstellt, die auf jedem Festival dabei sein müssen. Das Ganze ist natürlich mit einem gewissen Augenzwinkern zu verstehen.

 

Ja ich weiß, viele von euch denken, jetzt kommt die alte Leier von vergesst bloß euer Klopapier oder das Tape nicht…

Ich hoffe, dass ich euch vielleicht das ein oder andere zeigen kann, was vielleicht noch auf eurer Packliste fehlt. Dabei sind die folgenden Angaben ohne Gewähr, denn hauptsächlich geht es um den Spaß auf einem Festival und dafür braucht man für gewöhnlich ja nur gute Musik und die richtige Gesellschaft!

Auch wenn ihr von den folgenden Sachen rein gar nichts mitnehmt, schenkt euch das ein oder andere Ding wenigstens ein Schmunzeln ins Gesicht.

Nummer 1 – Die Klobrille

Das erste, das nicht fehlen darf, ist die Klobrille. Ja, ihr habt richtig gehört! Man weiß ja nie, was alles so auf den Dixis passiert, aber eins ist klar, die Hygiene lässt meist zu wünschen übrig (auch auf einem Festival gibt es sowas ;)). Mit seiner eigenen Klobrille geht euch das im wahrsten Sinne am Arsch vorbei. Die Mädels kennen es mit Sicherheit und bestimmt auch der ein oder andere unter den Männern… der Nestbau. Nicht nur, dass ihr wertvolle Ressourcen des wertvollen Toilettenpapiers verschwendet, nein, es ist auch unpraktisch. Wenn es in Strömen schüttet und besagtes Nest in einem undichten Dixi gebaut wird, klebt euch danach die Hälfte am Allerwertesten. Bei einer Klobrille passiert das definitiv nicht. Einfach über die andere legen und „gemütlich“ dixinieren. Selbst wenn ihr sie nicht benutzt, hängt sie um den Hals (natürlich nur eine neue), ihr werdet überall erkannt und geht in eurer Truppe auf jeden fall nicht verloren.

Nummer 2 – Das Leuchthalsband

Das nächste ist etwas unkonventionell, aber wer kennt es nicht, einer ist kurz Bier holen und er wurde nie wieder gesehen. Die Suche beginnt und seien wir mal ehrlich, wie soll man sich finden?

Hast du einen im Bandshirt gesehen?
Kannst du ihn besser beschreiben?
Er trägt ne Brille.
Hmm… Lass mich raten Ohren und Nase hat er auch?

Ja so klappt es wohl nicht, besonders nicht nachts. Da hilft ein leuchtendes Halsband. So etwas ist nicht grad günstig, vor allem nicht für uns, aber für unsere Vierbeiner gibt es so ein Halsband relativ günstig. Die Länge kann man meist individuell anpassen und es sieht kein Mensch ob es für Hunde ist oder nicht! Abends einfach anmachen und man findet seine Truppe immer wieder (solange es natürlich nicht jeder macht).

Nummer 3 – Der Klappspaten

Sie haben den Klappspaten ausgegraben! Ja ok, den kennt vermutlich schon der ein oder andere von euch, allerdings nicht jeder. Ein praktisches Utensil um euer Zelt vor Überschwemmung zu schützen, einfach einen Graben ziehen und das Absaufen des Zeltes ist Vergangenheit. Man kann ihn auch zum Heringe einschlagen oder rausziehen benutzen oder um die Kohle im Grill zu verschieben, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

 

 

 

Nummer 4 – Die Kopfleuchte

Nummer Vier auf der Liste ist eine Kopfleuchte. Sieht nicht unbedingt gut aus, ist aber sehr nützlich. Man sucht Nachts sein Zelt im Dunkeln und der Handyakku ist leer, die Taschenlampe im Camp, da sie auf dem Gelände vielleicht verboten ist…da hilft die Kopfleuchte, meistens wird sie nicht als Waffe deklariert und passt selbst in die kleinste Tasche rein. Die Suche nach dem Zelt hat ein Ende, auch das Zurechtfinden in dem dunklen Zelt oder eine unangenehme Begegnung auf dem Dixi. Ich persönlich wurde schon gefragt warum zur Hölle ich meine Taschenlampe auf dem Dixi an mache. Just in dem Moment, hatte jemand nicht abgeschlossen und das Licht hat ihn und mich zunächst aufschrecken lassen, was in einem Lachanfall endete. Seine erste Frage war auch, warum das Licht? Wobei das Dixi in der dunkelsten Ecke stand, also hätte ich kein Licht gehabt, wäre ich vermutlich auf seinem Schoß gelandet. Das wollte wohl keiner von uns beiden, also Kopflampe an, sie schützt vor Unfällen!

Nummer 5 – Der Bademantel

Ein weiterer Badezimmerartikel, der nicht auf jeder Liste steht, ist der Bademantel. Nein, nicht um nach dem Duschen sich darin einzupacken, sondern eher als Kühlung! Wie das geht?! Ganz einfach, ihr macht den Bademantel komplett nass und zieht ihn euch einfach an. Die Sonne zieht dem Mantel die Feuchtigkeit heraus, anstatt direkt auf euch zu scheinen, außerdem kühlt das Wasser euren Körper. Aber Vorsicht! Tatsächlich kann es schnell zu kalt werden und für diejenigen die es schnell mit dem Kreislauf bekommen ist das nichts! Für Diejenigen ist er im trockenen Zustand, Abends wenn es kühl wird, ein guter Deckenersatz zum Draußen sitzen.

 

 

Nummer 6 – Die Gießkanne

Der nächste Gegenstand hat seine Heimat im Garten und ist vielleicht etwas absurd für ein Festival, aber ich sag euch, eine Gießkanne ist das, was euch fehlt! Jeder fragt sich, was ihr damit vorhabt, dabei könnt ihr kreativ sein. Ob zum Abspülen des dreckigen Geschirrs, zum Duschen oder für eine riesen Mische aus der Kanne. Sie ist multifunktional! Und sollte einmal das Festival super staubig sein, könnt ihr selbst euer Auto ohne große Mühe und Kratzer vom Staub befreien. Selbst Trinkspiele sind nicht ausgeschlossen, wer kennt es nicht? Das weltbekannte Gießkannen quartern hust.

 

 

Nummer 7 – Die Klobürste

Die Klobrille hatten wir ja schon, was fehlt da noch? – Richtig, die Klobürste! Aber nicht, wofür ihr jetzt vielleicht denkt. Klo sauber machen auf einem Festival? Nein Danke! Mit der Klobürste kann man sich in die erste Reihe durchkämpfen, da jeder denkt, dass sie benutzt sei. Ihr Lieben, bitte, macht es nicht wirklich mit einer benutzten Bürste, das will keiner! Ansonsten könnt ihr euch damit bestimmt noch lustige Spiele, wie Klobürsten Cricket ausdenken. Den Ball, den ihr sicher vom Flunkyball dabei habt, mit der Bürste durch Hindernisse befördern, pro Schlag ein Kurzer und schwupp ist die Lücke zwischen den Bands, die ihr sehen wollt, gefüllt.

 

 

Nummer 8 – Der Edding

Nun gut, einen Edding hat wohl jeder dabei, trotzdem wollt ich ihn hier erwähnen. Nicht nur für lustige Dixisprüche wie

„Nicht alles was zwei Backen hat, ist ein Gesicht.“
oder
„… aber ich tröste ihn mit den Worten,
daß es zuweilen gelingt,
aus einem Arsch ein Gesicht zu machen,
wenn man ihn genügend schminkt…“

sondern auch um seinen betrunkenen Freund zu dekorieren oder vielleicht die Nummer eures zukünftigen Partners oder einfach neuen Freunden aufzuschreiben, falls euer Akku leer ist oder ihr einfach kein Handy dabei habt.

Nummer 9 – Kakao

Jetzt kommt etwas trinkbares, ok gut, ich geb ja zu, Kakao hat wohl schon so gut wie jeder dabei, aber er ist morgens nicht nur erfrischend. Wenn ihr zusätzliche Kühlakkus braucht, die euer Fleisch oder sonstiges kalt halten sollen, friert einfach den Kakao vor dem Festival ein und nutzt ihn als zusätzliche Kühlung. Hierbei ist natürlich zu beachten, dass es keine Glasflaschen sind. Die dürfen ja eh nicht mit aufs Festival und würden außerdem in der Tiefkühlung platzen.

 

 

 

Nummer 10 – Die Walkie Talkies

Als letztes auf der Liste der 10 Dinge stehen die Walkie Talkies. Wenn ihr in einer Kolonne fahrt, sind diese das perfekte Kommunikationsmittel. Man hat schon bei der Anreise Spaß, da verdammt viel Müll gelabert wird oder man etwas nicht versteht und so die lustigsten Geschichten gesponnen werden können. Aber auch zur richtigen Kommunikation, die wichtig ist, können sie verwendet werden wie z.B. Pinkelpausen zu vereinbaren, um zu gucken ob alle noch da sind, wenn eine Ampel überkreuzt wird oder einfach um Bescheid zu geben, dass man die nächste Ausfahrt raus muss. Ich persönlich finde die Dinger echt genial und kann sie mir beim Kolonnefahren nicht mehr wegdenken.

Ich hoffe, ihr habt vielleicht den ein oder anderen Gegenstand gefunden, den ihr zum nächsten Festival noch mitnehmen könnt. Wenn ihr all diese Gegenstände schon mit an Bord habt – Hut ab vor euch!

Ansonsten hoffe ich, das ihr Spaß beim Lesen hattet und eure Vorfreude auf die Saison gestiegen ist. Euch ein schönes und erfolgreiches Festival Jahr!